PopUps

PopUps, PopUp-Spam

Jeder kennt sie - die lästigen Werbefenster
Auf grossen Internetportalen oder Publikumsseiten, auf internationalen Websites werden diese PopUp-Fenster oft und gerne eingesetzt. Bei jedem Seitenaufruf springt einem ein neues Fenster entgegen, manchmal sogar mehrere. Dies ist nicht nur sehr lästig, sondern erhöht auch die Online-Rechnung, durch den längeren Datenstrom und der damit verbundenen längeren Onlinezeit.

Durch solche Unsitten sind PopUp-Fenster in Verruf geraten. Sogenannte PopUp-Killer-Programme unterbinden das öffnen solcher PopUp-Fenster. Empfehlenswert ist beispielsweise das Programm NoPopUp2003 der Firma Nextsoft. Mit NoPopUp2003 haben Sie die Möglichkeit selbst zu bestimmen, welche Werbefenser Sie sehen möchten und welche eben nicht.

NoPopUp2003 läuft unter den Windows-Versionen 95, 98, 2000, ME, NT4 und XP und verschwindet dezent als Icon neben der Windowsuhr.

Mittlerweile haben aber auch moderne Browser wie Beispielsweise Mozilla Firefox oder Opera eine Funktion, um unerwünschte Werbefenster abzuschalten.


Popup-Spam unterbinden
Die Anbieter der einschlägigen Sex-Sites sind genauso dreist wie einfallsreich. Nun haben Sie auch noch den Nachrichtendienst in Windows-Netzwerken als Medium entdeckt. Dessen Meldungen sehen zwar genauso aus, wie die üblichen Browser-Popups per Javascript, der Mechanismus ist hier aber ein anderer.

Nachrichtendienst


Der Nachrichtendienst ist eigentlich dafür geschaffen worden, dass Mitglieder eines Netzwerks sich schnelle Adhoc-Mitteilungen senden können, die dann als Popup-Fenster auf dem Bildschirm erscheinen. So kann beispielsweise der Systemadministrator allen Usern unkompliziert mitteilen, dass der Email-Server für eine halbe Stunde heruntergefahren wird oder ähnliches. Der Nachrichtendienst kommt auch beim Netzwerkdruck zum Einsatz, um anzuzeigen, dass ein abgeschicktes Dokument fertig ausgedruckt ist und man es sich abholen kann.

Zum Abschalten dieser lästigen Meldungen unter Windows NT, 2000 und XP melden Sie sich als Systemadministrator an, gehen auf Systemsteuerung - Verwaltung - Dienste und öffnen die Eigenschaften von Nachrichtendienst.

Wählen Sie als Startart deaktiviert. Nun bleibt beim nächsten Hochfahren Ihres Rechners dieser Service tot. Um den den Dienst auch gleich für die aktuelle Sitzung zu deaktivieren, verwenden Sie den Button Beenden.

Um zu testen, ob Sie nun nicht mehr auf diesem Weg erreichbar sind, verwenden Sie den folgende Link http://www.mynetwatchman.com/winpopup.asp, er versucht, Ihnen eine solche Popup-Message zu zuzuschicken.

Wenn Sie auf diesen Dienst nicht verzichten können, dann hilft auch eine Abschottung vor ankommenden Anfragen auf die UPD-Ports 135 sowie 137-139. Diese Filterung können Sie entweder mit einer Personal Firewall-Software oder einem Router erreichen. Bei beiden Varianten sollte dieser Schutz aber schon in der Standardkonfiguration aktiv sein.

Unter Win95/98 ist der Client, also das Programm, das die Nachrichten empfängt, ein separates Programm namens Winpopup.exe. Das von Windows aber nicht selbstständig aufgerufen wird. Sollten Sie eines dieser Betriebssysteme einsetzen und dennoch solche unerwünschten Nachrichten bekommen, entfernen Sie entweder der Aufruf von Winpopup.exe in der Autostart-Gruppe Ihres Startmenüs oder deinstallieren das Programm gleich ganz:

Gehen Sie dazu in Systemsteuerung/Software auf den Reiter Windows-Setup und deaktivieren die Option WinPopup in der Gruppe Zubehör (bzw. Systemprogramme bei Win98).

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